HERZLICH WILLKOMMEN BEIM      FREIHEITLICHEN LEHRERVERBAND!

 

 

Schulbetrieb ab 22.11.2021

 

Es ist unfassbar wie mit uns Lehrern von Seiten des Ministeriums kommuniziert wird! Man hat nichts daraus gelernt, dass Planbarkeit auch in unserem Beruf ein wesentlicher Faktor ist. Pressekonferenz am Freitag, funktionierender Schulbetrieb am Montag – das bedeutet Wochenendschichten für Direktoren, Klassenvorstände und Lehrkräfte.

 

Die Entscheidung nun den Eltern zu übertragen, ob ihre Kinder die Schule besuchen sollen oder nicht – das kann zwar Bundeskanzler Schallenberg wahrscheinlich für sein persönliches Umfeld verantwortungsvoll entscheiden – viele Eltern sind aber damit komplett überfordert. Und erfahrungsgemäß werden es die Eltern lernschwacher Schüler und derer mit starken sprachlichen Defiziten an den Pflichtschulen sein, die am meisten von der Regelung der Absenz Gebrauch machen werden.

Wer an den Schulen am Montag tatsächlich anwesend sein wird muss erhoben werden oder steht eben in den Sternen.

An den Oberstufen wird man der Vernunft eher folgen und die Schule besuchen. Kann man es sich doch kaum leisten, Nachteile zu erleiden und Lerndefizite anzuhäufen. Schularbeiten sollen nach Möglichkeit verschoben werden – dies ist auch nur für die Unterstufe ein praktikabler Weg.

 

Nur wenn 100 Prozent minus der Kranken anwesend ist kann eine Schularbeit geschrieben werden. Und das im dritten Jahr der Pandemie und bei Entfall von Schularbeiten in den letzten beiden Jahren. Diese trotz allem wahrscheinlich als „Kann“ Bestimmung zu interpretierende Äußerung des Bundesministers wird wohl am jeweiligen Standort entschieden werden müssen. Dass gerade an den Höheren Schulen viele Termine in den nächsten Wochen angesetzt sind, die man nicht so einfach nach hinten verschieben kann, ist wohl auch klar. Also gilt wieder: Abwarten ob dem, was noch folgen wird! Verordnung gibt es ja noch keine!          20.11.2021

 

 

WOCHENBLICK, 28.10.2021

 

"Darüber sind sich Regine Stangl und Klaus Samhaber einig, mit den Corona Schikanen in den Schulen muss endlich Schluss sein. Denn die Blicke völlig verstörter und traumatisierter Kinderaugen aus Maskengesichtern werden die beiden Pädagogen so schnell nicht mehr vergessen. „Dies ging sogar so weit, dass Schüler im Unterricht nicht die Maske abnehmen wollten, selbst als es wieder erlaubt war“, erklärt Stangl. Die gebürtige Oberösterreicherin unterrichtet in Kärnten an einer HTL und einer MS Englisch und ist seit Mai Obfrau des Freiheitlichen Lehrerverbandes. Auch für ihren Kollegen Samhaber, der im Innviertel Englisch und Musikerziehung unterrichtet, sind die Maßnahmen, mit denen die Schüler seit mehr als 18 Monaten gequält werden, völlig unverständlich." 

 

Dies ist die Einleitung zu einem Interview mit der Obfrau Regine Stangl und ihrem Stellvertreter Klaus Samhaber, erschienen im "Wochenblick" am 28.10.2021. Das Interview war eigentlich ein Rückblick auf das vergangene Schuljahr. Mit dem morgigen Tag gehören die Masken wieder zum traurigen Alltag in Österreichs Klassenzimmern. Ein Zustand, der durch Lüftungssysteme, die an Bayerns Schulen zum Einsatz kommen und von der FPÖ für Österreich seit mehr als einem Jahr gefordert werden, verhindert werden hätte können. Das Versagen der Zuständigen, die zwar für das kommende Jahr 238 Millionen Euro für Tests an Schulen budgetiert haben, für Fördermaßnahmen lediglich 65 Millionen, setzt sich fort. Die EU hat allerdings zusätzlich großzügig für ein Förderpaket "gespendet". 

 

Die ungeimpfte Jugend und das ungeimpfte Lehrerpersonal  (ohne Berücksichtigung von Antikörpern) nun zwar die Schule besuchen und unterrichten zu lassen, ansonsten aber von Sport und anderen Freizeitaktivitäten auszuschließen sieht nach einem Verzweiflungsakt der Verantwortlichen aus, die Fehler nicht eingestehen können. In Wahrheit handelt es sich dabei um eine gesellschaftspolitische Katastrophe mit nicht absehbaren psychosozialen Folgen, die ganze Familien betreffen und die gesellschaftliche Spaltung nach "GEHORSAM" und "UNGEHORSAM" vor-antreiben!  Gesundheit versus Freiheit und Selbstbestimmtheit.  Mit der Allmacht des Staates kontrolliert. Als würde es dazu keine Alternativen geben!    14.11.2021

 

 

 

Das Bildungsministerium startet in Kooperation mit dem Jugendrotkreuz eine Webinar Reihe mit dem Titel „Break the Wave“. An der Sekundarstufe II soll diese Propaganda zur Steigerung der Impfrate unter Kindern und Jugendlichen am Vormittag von Lehrkräften gezeigt werden. Scheinbar ist die Impfpropaganda im ORF noch nicht genug! Niederschwellig ist zu wenig und wer sich nicht impfen lässt wird entrechtet, lautet nun das Motto.

In Kärnten gibt es am 9.11. einen Impftag, den Jugendliche ab 14 Jahre ohne Einwilligung der Erziehungsberechtigten wahrnehmen können und dafür vom Amt freigestellt werden. Wer die Aufsicht während dieser Zeit übernimmt, ist nicht geregelt. Eltern haben dabei nichts mehr zu melden! Weit haben wir´s gebracht!

Hier ein Auszug aus dem Informationsschreiben der Bildungsdirektion Kärnten auf deren Homepage:

 

„Impftermine speziell für Kinder und Jugendliche ohne Voranmeldung

Seitens des Landes Kärnten wird am 9. November 2021 zwischen 8 und 16 Uhr in den Impfstraßen des Landes eine Impfmöglichkeit speziell für Schüler/innen ab 12 JahrenLehrer/innen, Eltern und nahe Angehörige angeboten. Hierfür wird der Impfstoff Comirnaty ® (BioNTech-Pfizer) verwendet werden. Eine Voranmeldung ist nicht nötig. Die Impfzentren können auch während der Schulzeit besucht werden. Die Abwesenheit vom Unterricht wird zu diesem Zweck entschuldigt.

Seitens der Bildungsdirektion für Kärnten dürfen wir an Sie als Elternteil bzw. als Erziehungsberechtigte appellieren, Ihren Kindern die Corona-Schutzimpfung zu ermöglichen, damit ein möglichst sicherer und friktionsfreier Schulbetrieb im restlichen Schuljahr 2021/22 gewährleistet werden kann.

Bei unmündigen Minderjährigen (Kinder vor Vollendung des 14. Lebensjahres) oder entscheidungsunfähigen Personen ist die Einwilligung der gesetzlichen Vertretung (Erziehungsberechtigte, Erwachsenenvertretung oder Vorsorgebevollmächtigte) der zu impfenden Person einzuholen. Jugendliche (mündige Minderjährige ab Vollendung des 14. Lebensjahres) müssen selbst einwilligen, wenn sie die Entscheidungsfähigkeit besitzen.

 

Wie viele Schulen noch ein- oder mehrtägige Schulveranstaltungen planen werden, wenn 2 G gilt und Hotels und Restaurants den Ungeimpften keinen Einlass mehr gewähren werden, kann man sich ausrechnen. Dazu kommt ein genaues Sicherheitskonzept, das bei Antrag vorgelegt werden muss.

FAZIT: Unsere Jugend wird im dritten Jahr in Folge bestraft! Nur mehr Lernen und kein Spaß ist angesagt. Sehr frustrierend! Weitere psychische Folgeerscheinungen nicht ausgeschlossen!

 

7.11.2021

 

 

 

 

Nun kommt der Aufschrei der Politik – möglicherweise zu spät! Der aktuelle Facharbeitermangel – in Wahrheit seit Jahrzehnten von der Politik gefördert, aber auch von Experten vorausgesagt, führt bereits jetzt dazu, dass Betriebe schließen müssen. Die Situation hat sich durch die Corona Krise zwar verschärft. Aber das ist nicht die ganze Krux bei der Geschichte.

Unser Experte, Landesobmann in Wien, sieht die Entwicklung folgendermaßen. Als engagierter Lehrer und Unternehmer hat er auch in den Landesinnungen Wien und Niederösterreich sowie als Mandatar in der Bundesinnung der Tischler und Holzgestalter seine Stimme stets laut zu diesem ihm sehr wichtigen Thema erhoben. Lesen Sie hier seine Ausführungen:

 

Der Hut brennt! - Das Handwerk geht den Bach runter!

von SR Mst. Franz-Josef Etzelstorfer

 

Die Facharbeiter-, früher auch Gesellenausbildung entspricht nicht mehr den Anforderungen, die die Gesellschaft an das notwendige Können der Handwerker stellt. Viele Punkte kann man hier anführen:

 

1. Seit mehr als 100 Jahren ist die Lehrzeit unverändert geblieben.

2. Das notwendige Wissen und Können in der heutigen Zeit hat sich in den Inhalten mindestens verdoppelt, wenn man sich moderne Techniken und den Einsatz von Computern ansieht.

3. Im Berufsschulunterricht spricht man von notwendigen didaktischen Inhaltsreduktionen. Bei der schriftlichen Lehrabschlussprüfung jedoch werden Fragen gestellt, deren Inhalte nicht mehr unterrichtet werden.

4. Die Anzahl der nicht mehr regelkonformen Ausbildungsplätze, sogenannte Ausbildungs-werkstätten wie „Jugend am Werk“, „Wien Work“ und „WUK“ usw. ist gestiegen. Diese sind jedoch keine Betriebe wie seinerzeit dual angedacht.

5. Die Betriebe sehen sich außerstande Lehrlinge im dualen Ausbildungssystem aufzunehmen und regelkonform auszubilden.

 

Für mich ergibt sich in diesem Dilemma die Frage, wann alle Lehrlinge in Ausbildung den Schülern anderer Bildungseinrichtungen gleichgestellt werden. Bei Regierungsantritt hat Sebastian Kurz von der Ausbildungspflicht bis zum 18. Lebensjahr gesprochen und diese wurde auch niedergeschrieben. Wann wird diese aber endlich tatsächlich verwirklicht werden?

Derzeit wird der Unternehmer eher bestraft und als Ausbeuter, der billige Arbeitskräfte einstellt, abqualifiziert, anstatt gelobt, wenn er junge Menschen ausbildet. Bedenken wir, dass aus dem heutigen Ausbildungspool auch die Meister von Morgen ausgebildet werden sollen. Meister Eder im herkömmlichen Sinn wird es so nicht mehr geben! Der Facharbeitermangel nimmt dramatische Formen an und wir müssen uns fragen, ob wir in Zukunft immer mehr auf Handwerker anderer europäischer Staaten zugreifen werden müssen.

Verfehlte Bildungspolitik, wonach zuletzt eine Lehre fast ausschließlich Schulabbrecher und leistungsschwächere Schüler absolvierten, Handwerker als dümmlich hingestellt und Akademiker bevorzugt behandelt wurden, rächt sich nun. Heute sperren Handwerksbetriebe aus Facharbeitermangel bereits zu aufgrund der verfehlten Politik der vergangenen Jahre.

 

Meine Vorschläge zu einer Verbesserung der Situation:

·    Die Gesellschaft muss anerkennen, dass jeder arbeitende Mensch in unserer Gesellschaft ein wichtiger Teil ist. Dies sollte eigentlich eine selbstverständliche Geisteshaltung sein

·        Kollektivvertragslöhne müssen bezahlt werden

·         Ausbildungen - egal wo absolviert - müssen gleichwertig behandelt werden

·      Die Ausbildung in den einzelnen Berufen soll als modulare Ausbildung betrieben werden, wie bereits seit mehr als 10 Jahren im Freiheitlichen Lehrerverband angedacht wurde.

·         Jeder junge Mensch soll entsprechend seiner kognitiven und motorischen Fähigkeiten ausgebildet und zu beschult werden.

·         Allen Jugendlichen bis zum 18. Lebensjahr sollen die gleichen Chancen geboten werden

·         Die Inhalte der diversen Ausbildungen müssen auf Praxistauglichkeit überprüft werden. Es macht keinen Sinn, das „Alte“ ersatzlos zu streichen!

·         Man muss den Berufsschullehrer der heutigen Zeit verstärkt im Ausbildungsverbund mit einbeziehen. Der Meister und Chef eines Betriebes in der Jetzt-Zeit kann sich aus Zeitgründen in der Ausbildung nicht mehr so stark einzubringen

·         In der Ausbildung und Beschulung unserer Jugend muss ein Umdenkprozess einsetzen

·         Jeder Berufsschullehrer ist heute mindestens zweifach beruflich ausgebildet: Er ist Meister und ausgebildeter Pädagoge. Der heutige ausgebildete Berufsschullehrer führt in der Ausübung seiner Lehrtätigkeit den Titel Prof. Mst. NAME BEd. Diese Mehrfachausbildungen besitzen die wenigsten Meister. Auch das muss gesellschaftlich anerkannt werden!

Liebe Kolleginnen und Kollegen lasst uns näher zusammenrücken! Als gewählter Mandatar für die Landesinnungen Wien und Niederösterreich, sowie Mandatar der Bundesinnung der Tischler und Holzgestalter, habe ich einen Auftrag bekommen: “Die Interessen der Mitglieder zu vertreten“.  

Geben wir unserer Jugend die Chancen, die sie benötigt und auch verdient hat! Ich möchte hier niemanden an den Pranger stellen, es ist ein Aufruf für unsere Jugend tätig zu werden.

 

 

 

Mag. Reinhard Koller vom Freiheitlichen Lehrerverein Niederösterreich hat diesen Skandal aufgedeckt. Es ist widerlich, wie einzelne Bundesländer die Maßnahmen der Bundesregierung noch toppen und gesellschaftliche Spaltung forcieren! Ein Wunder, dass man in Niederösterreich als ungeimpfter Lehrer überhaupt noch unterrichten darf! Es wurden bereits Fälle an uns herangetragen, wo mangels Impfnachweis eine Anstellung verwehrt wurde.

 

2G-Regel beim NÖ Junglehrerempfang

 

Seit einigen Jahren findet in Niederösterreich ein Empfang für neue Lehrerinnen und Lehrer statt. Formal ist dies heuer eine „verpflichtende Fortbildungsveranstaltung“, natürlich mit entsprechender Selbstdarstellungsmöglichkeit der Landeshauptfrau Mickl-Leitner, aber immerhin eine Würdigung unseres Berufsstandes.

Bedenklich ist allerdings, dass als Teilnahmevoraussetzung die so genannte 2G-Regel gilt – und das bei einer (s.oben) verpflichtenden Teilnahme. Ungeimpfte sind nur zugelassen, wenn sie eine Impfbefreiung der Sanitätsdirektion vorweisen können.

 

Bundeskanzler Schallenberg hat vor einigen Tagen die Ungeimpften als „Zögerer und Zauderer“ diffamiert, LH Mickl und ihre Helfer setzen noch zusätzliche Daumenschrauben an – derartige Äußerungen und Methoden sind einer demokratischen Gesellschaft unwürdig. Anbei der Screeenshot zur Einladung:

24.10.2021

 

 

Sommerschule und Distance Learning als Dauer Überbleibsel der Corona Krise fixiert?

 

Ein von ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann vorgelegter Gesetzesentwurf fordert eine fixe Verankerung der Sommerschule und des Distance-Learnings im Schulorganisations- bzw. Schulzeitgesetz. In der Sommerschule sollen in Zukunft nicht nur Lernrückstände aufgearbeitet und wiederholt werden, sondern auch Begabtenförderung stattfinden. Die Teilnahme soll in den letzten beiden Ferienwochen auf freiwilliger Basis erfolgen und in Zukunft auch auf die Oberstufe in einer Art Kurssystem ausgedehnt werden.

 

Unterrichteten vergangenen Sommer sowohl Lehramtsstudierende als auch Lehrkräfte, soll ab 2023 der Unterricht im Pflichtschulbereich komplett von ersteren übernommen werden. Ab sechs Anmeldungen kommt ein Kurs zustande, dessen Höchstteilnehmerzahl 15 nicht übersteigen darf.

Ein gutes Angebot an Besucher mit mangelnden Deutschkenntnissen ist die Tatsache, dass nach der Sommerschule eine Sprachstandsfeststellung absolviert werden kann, die im Idealfall in den Besuch als ordentlicher Schüler münden kann.

 

Auch der Fernunterricht soll als Alternative zum Präsenzunterricht in bestimmte Situationen verankert werden. Und zwar dann, wenn das Schulgebäude unbenützbar ist, aber auch in Katastrophenfällen nach Entscheid der Schulbehörde, längerfristig nach Anordnung durch den zuständigen Minister. Man folgt dabei auch dem amerikanischen Beispiel, wo Naturkatastrophen zu Fernunterricht führen, anstatt wertvolle Unterrichtszeit entfallen zu lassen. Dies ist aus unserer Sicht vernünftig.  23.10.2021

 

 

 

Bürokratieentlastung an Schulen? Hoffentlich kein Traum, der platzen wird!

 

Nachdem die Lehrergewerkschaft schon seit Jahren vor allem im Pflichtschulbereich die überbordende Bürokratie bemängelt, kann man nun, nach Beginn der Herbstferien eine kurze Bilanz ziehen.  Die Vorlage von Schulentwicklungsplänen und dem Qualitätshandbuch für Schulen wäre für Jänner 2022 geplant gewesen. Aufgrund des fordernden CoV-Managements mit Testverwaltung und der geforderten Zusatzförderungen zur Behebung von Lernrückständen, haben sich enorme Belastungen für die Schulleitungen und das Personal ergeben. Nun haben sich erfreulicherweise das Bildungsministerium und die Gewerkschaft darauf geeinigt, den Schulen weniger Verwaltungstätigkeiten zuzumuten – bis auf Weiters!

 

Bestimmt auch pandemiebedingt sollen heuer weniger Lehrerkonferenzen, Dienstbesprechungen mit den Bildungsdirektionen und Schulungsmaßnahmen anfallen. Außerdem sollen Zusatzerhebungen reduziert bzw. gestrichen werden (z.B. Statistik Deutschförderklassen).

Die vergangenen Monate haben die Email-Postfächer der Lehrkräfte mit z.T. widersprüchlichen Anweisungen überflutet. Auch diese Unzumutbarkeit hat man scheinbar erkannt. Montags soll der Tag der Rundschreiben und Erlässe werden, um eine bessere Koordinierung der Bildungsdirektionen, des Ministeriums und der Regionalleitungen zu ermöglichen und Mehrfachinformationen zum selben Thema zu verhindern.

In den Bildungsdirektionen sollen spezielle Anlaufstellen für rechtliche und ähnliche Fragen  eingerichtet werden, die Lehrkräften schnell Auskünfte erteilen können, z.B. zur Durchführung von den sozial enorm wichtigen Schulveranstaltungen.

 

Um dem leidigen Mangel an Bürokräften an Pflichtschulen zu begegnen, sollen bis Sommer 2023 600 Vollzeitstellen geschaffen werden. 400 sind es angeblich bis dato. Da die Dienstgeber die Länder und Gemeinden sind, die ohnehin finanziell unter den Auswirkungen der Corona Krise massiv leiden und ein Drittel zuschießen müssen, wird dies für manche eine unüberwindbare Hürde werden. Man darf ob der Entwicklung gespannt bleiben!   23.10.2021

 

 

 

STELLUNGNAHME DER OBFRAU ZU EINEM VORFALL IN OBERÖSTERREICH

 

Eine Pädagogin an der HAK in Traun hat kürzlich in einer Klasse eindeutig Stellung zur Covid-Impfung genommen und auch einen Ausblick auf die zukünftige Situation am Arbeitsmarkt gegeben, wo es bald nur mehr Geimpfte geben werde. Unter „Sonstigem“ im Lebenslauf würden in Zukunft die verabreichten Covid-Impfungen aufgelistet sein. „Dodln“, die sich nicht impfen lassen würden, würden keinen Job bekommen. Der Beweis für diese Aussage ist eindeutig: 2 Videoaufnahmen mit einem Mobiltelefon erstellt.

Wir lehnen die Äußerungen der Kollegin, die auf eine massive Beeinflussung ihrer Schülerinnen und Schüler abzielt, dezidiert ab. Sie handelt zum einen entgegen dem Erlass, wonach von den Lehrkräften eine neutrale Position in Bezug auf die Maßnahmen und die Impfung einzunehmen ist. Aber natürlich auch rein menschlich ist eine Beeinflussung in jede Richtung – ob politisch oder in der derzeitigen sensiblen Debatte um Masken und Impfung – gegenüber unserer heranwachsenden Jugend strikt abzulehnen.

Auf der anderen Seite muss es allgemein auch ein Signal an unsere Jugend geben, dass wir als Lehrkräfte nicht „Freiwild“ sind. Grundsätzlich könnten rechtswidrige Aufnahmen und zusammengeschnittene Wortfetzen zu welchem Thema auch immer, die aus dem Zusammenhang gerissen sind, das berufliche „AUS“ einer Lehrkraft bedeuten – und da sind wir beim Thema Mobbing und Vernaderung angelangt.

Die aktuelle Schulsituation basiert auf nach Expertenmeinung rechtswidrigen Verordnungen und Erlässen und die Umsetzung der Maßnahmen bedeutet eine enorme Herausforderung für alle Lehrer. Einige haben ihre Suspendierung und Kündigung in Kauf genommen, weil sie die Verordnungen und Erlässe nicht mehr mittragen wollten oder konnten, obwohl sie ihren Beruf lieben und ihn über Jahrzehnte engagiert ausübten. Wo bleibt bei all dem Rundherum um Testen, Schützen und Befolgen die BILDUNG?

Wir brauchen endlich wieder normale Rahmenbedingungen, die es uns ermöglichen, unseren eigentlichen pädagogischen Aufgaben nachzukommen. Wir sind weder Gesundheitspersonal noch Befehlsempfänger von zum Teil unsinnigen Anweisungen, die in ihrer Häufigkeit und Widersprüchlichkeit eine objektive Sicht verhindern und Verwirrung stiften. Und die letztendlich wirklich krank machen.

 

 

ZUR INFORMATION: DIE FPÖ HAT KÜRZLICH EINE VERFASSUNGSKLAGE GEGEN DIE VERORDNUNG ZU SCHULBEGINN BEIM VERFASSUNGSGERICHTSHOF EINGEBRACHT.

 

 

Unsere Zeitung DIE FREIE MEINUNG wurde mit Schulbeginn an den Großteil der Schulen Österreichs versandt. Sie enthält unterschiedliche Artikel zu Schulthemen. Wir befürchten, dass unser Medium vielfach nicht in den Lehrerzimmern der Schulen gelandet ist oder landen wird. Das zum Thema "Freie Meinungsäußerung"!    19.9.2021

 

 

Der Präsident der Österreichischen Ärztekammer, Dr. Thomas Szekeres fordert, dass die 1 G Regel für Lehrer die 3 G Regel sofort ablösen soll. Dies ist einem Artikel aus "Die Presse" zu entnehmen. Er wird dort mit folgenden Worten zitiert: "Nicht geimpfte Lehrer sollten  nicht unterrichten, weil sie eine Gefahr für Nichtgeimpfte darstellen. Und Schüler sind nun einmal meistens nicht geimpft."  In Anbetracht der derzeit hohen Impfquote unter Lehrern ist diese Forderung völlig unverständlich. Man gewinnt den Eindruck, dass die Pädagogen generell zu den körpernahen Berufen gehören und der gesellschaftliche Mainstream einen Impfzwang vorantreibt. WO BLEIBT DAS THEMA BILDUNG IN DER GANZEN DISKUSSION? Und werden sich die Pädagogen letztendlich einem 3. Impfstich entziehen können?    19.9.2021

 

  

Am 2.9.2021 fand eine Pressekonferenz mit FPÖ Bildungssprecher Hermann Brückl und unserer Obfrau Mag. Dr. Regine Stangl zum Thema Schulstart statt. Zum dritten Mal in Folge starten wir in ein Corona geprägtes Schuljahr mit Impfdruck auf Lehrer, Schüler und Eltern. Das Thema "Bildung" scheint sich dem Thema "Corona" komplett unterzuordnen, Ein Aushebeln der Notenwahrheit, Bildungsrückstände und psychosoziale Schäden beim Lehrpersonal und bei den Kindern und Jugendlichen drohen irreparable Schäden zu hinterlassen. Mehr denn je benötigen wir jedoch motiviertes Lehrpersonal, das den entstandenen Problemen mit Professionalität begegnet. Druck und Repression durch die aktuelle Verordnung demotivieren und deprimieren. Die Frage ist: warum meldet sich die Gewerkschaft nicht endlich zu Wort? 

 

Im Gegenteil: Der Gewerkschaft gehen die derzeitigen Maßnahmen sogar nicht weit genug. Und das bei einer Durchimpfungsrate des Lehrpersonals an Volksschulen von ca. 77 Prozent und an Höheren Schulen von ca. 88 Prozent. Also deutlich über dem Schnitt der österreichischen Bevölkerung. Dem Mobbing gegen eine ungeliebte Berufsgruppe steht nun nichts mehr im Wege! 

Noch beschwichtigt der Minister - doch es mehren sich die Beschwerden, dass die Impfung bereits vereinzelt ein Kriterium für Neuanstellungen ist. LINK ZUR PRESSEKONFERENZ: https://youtu.be/yJI9TvwmKtk

 

 

 

 

FPÖ-Verfassungsbeschwerde gegen Schulverordnung

Die FPÖ wird eine Verfassungsbeschwerde gegen die Coronavirus-Schulverordnung für das aktuelle Schuljahr 2021/22 einbringen. Das kündigten der freiheitliche Bildungssprecher Hermann Brückl und Bundesrat und Rechtsanwalt Michael Schilchegger an.

In der Verordnung werde ein indirekter Impfzwang festgeschrieben, und das widerspreche allen schulgesetzlichen Vorgaben. ÖVP-Bildungsminister Heinz Faßmann hätte eine solche Regelung niemals ohne gesetzliche Basis erlassen dürfen, so der Vorwurf der FPÖ.

„Klare Strafsanktion gegen Lehrer“

„Die neue Covid-19-Schulverordnung zwingt ungeimpfte Lehrer nun auch erstmals dazu, sich mindestens einmal pro Woche einen externen PCR-Test zu organisieren und selbst zu bezahlen. Jene kostenlosen PCR-Tests, die von den Behörden zur Testung von Schülern organisiert werden und in der Schule ohnehin zur Verfügung stehen, werden als Nachweis nicht anerkannt. Es handelt sich hierbei also um eine klare Strafsanktion gegen Lehrer, die sich – aus welchem Grund auch immer – gegen eine Impfung entschieden haben“, erklärte Bundesrat Schilchegger in einer Stellungnahme gegenüber der APA.

Er hat als Rechtsanwalt bereits mehrere Verfassungsbeschwerden gegen Covid-19-Maßnahmen für die FPÖ eingebracht. Im Bereich des Schulwesens habe man in enger Abstimmung mit dem Freiheitlichen Lehrerverband schon vor einem halben Jahr Verfassungsbeschwerden gegen die „unverhältnismäßigen Test- und FFP2-Maskenpflichten an den Schulen eingebracht. Diese Beschwerden sind derzeit zu V 106/2021 und V 107/2021 anhängig“, berichteten Brückl und Schilchegger.

 

red, ORF.at/Agenturen

Jahreshauptversammlung des Freiheitlichen Lehrerverbandes am 29.5.2021 in Bad Hall mit Wahl des neuen Vorstands.

 

Ein Standpunkt von: 

Dipl.Ing. Dietmar Wokatsch-Ratzberger, Obmann
BEd Wolfgang Umgeher, Obmannstellvertreter
Dipl. Päd. Klaus Samhaber, Vorstandsmitglied

 

Die Homepage "Lebensmittelwissen für Pädagogen" ist online. Es handelt sich dabei um ein Hochschulprojekt der Hochschule für Agrar- und Umweltpädagogik!

Ein Standpunkt von: 

Di Dietmar Wokatsch-Ratzberger 
Klaus Samhaber
Christine Baumgartner
Gerd Faderl

Eine neue Ausgabe unserer Zeitschrift in neuem Design ist hier bereits digital verfügbar!

Klick auf das Bild!

Das Bildungspaket wurde beschlossen.
Die Noten kommen zurück!

Mehr dazu hier!

28. November 2018: Jahreshauptversammlung

im Seminarhotel Rosenberger in Ansfelden

 Vorstandswechsel beim FLV Oberösterreich!

 

Frau Bundesrätin Rosa Ecker (rechts im Bild) übernimmt die Durchführung der Wahl des neuen Vorstandsvorsitzenden.

 

DI Dietmar Wokatsch-Ratzberger wird einstimmig zum neuen Vorstandsvorsitzenden des FLV Oberösterreich gewählt!

 

Seine Stellvertreter sind nun:

Frau Dr. Ulrike Schmeitzl (2.v.l) und

Wolfgang Umgeher (links im Bild).

Wir bedanken uns beim Vorgänger des Vorstandsvorsitzenden für Oberösterreich DI Harald Sander für sein Engagement und wünschen ihm als Obmann des FLV Österreich viel Tatkraft für diese verantwortungsvolle Funktion!

 

Auch danken wir Mag. Alexander Moosmayr, der bisher als Kassier für uns tätig war, für sein Engagement!

Den Höhepunkt der diesjährigen Lehrertagung bildet das Referat von der bekannten Autorin und Familienexpertin Birgit Kelle zum Thema:

Schule im Spannungsfeld von Familie und Gesellschaft

24. und 25. November 2018: Klausur

im Hotel Miraverde in Bad Hall

Tagesordnungspunkte der Vorstandssitzung waren unter anderem die Vorbereitung für die Generalversammlung im Seminarhotel Rosenberger in Ansfelden und die Wahlvorschläge für den Obmannwechsel in Oberösterreich. 

 

Nach der Vorstandssitzung folgte ein interessanter Vortrag von Mag. Elke Nachtmann mit dem Titel

"Faktor Unterrichtbarkeit"!